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Dr. Gabriele Lampert
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Lymphsystem

Aufgaben

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Aufgaben des Lymphsystems

Der Körper ist dauernd durch infektiöse Mikroben aus der Umwelt bedroht und besitzt daher Abwehrsysteme, die ihn dagegen weitgehend immun machen. Als lymphatisches System bezeichnet man die am Immunsystem beteiligten Gewebeverbände und Organe. Das lymphatische System dient der spezifischen Abwehr, dem Transport von Stoffwechselprodukten und der Prägung von Lymphozyten. Man unterscheidet zwei Typen:
Primäre lymphatische Organe, die der Bildung, Entwicklung und Reifung der Immunzellen dienen. Dazu gehören der Thymus und das Knochenmark.
Sekundäre lymphatische Organe, in welche die Immunzellen einwandern und mit den Antigenen reagieren. Dazu gehöhren die Milz, die Lymphknoten, die Lymphgefäße, der Waldeyer Rachenring, die Peyer-Plaques, der Wurmfortsatz und das RES.
Der Körper erzeugt pro Tag 2-3 l Lymphe. Zu Beginn ist sie hellgelb, wird dann aber milchig trüb durch das aufgenommene Fett.
Zusammensetzung der Lymphflüssigkeit:
Lymphplasma: entspricht der Gewebeflüssigkeit, d.h.
Nährstoffe (Glukose, Aminosäuren, Fettsäuren)
Abbaustoffe (Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin)
Eiweißstoffe (Albumin, Globulin, Fibrinogen)
Lymphzellen: B- und T-Lymphozyten, nur vereinzelt Erythrozyten

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