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Dr. Gabriele Lampert

Lungenembolie
Bei einer Lungenembolie kommt es zum Verschluß von Lungenarterien durch einen Embolus (Thrombus, selten Luft oder Fett) aus der Peripherie. Das klinische Bild zeigt ein dem Herzinfarkt ähnliches Bild mit Atemnot, schneller Atmung, Brustschmerzen, Zyanose, Schockzeichen bis zum plötzlichen Tod durch Rechtsherzversagen.
Geringe Mengen von Luft (bis 20 ml) aus Körpervenen werden vertragen, gößere verursachen Beklemmungsgefühl, Atemnot, unregelmäßigen Puls, Gesichtsblässe und das klassische Mühlengeräusch über dem Herzen bis zu Bewußtlosigkeit, Krämpfen, Lähmungen.
Sofortmaßnahmen: Sofort Notarzt rufen!
Lagerung des Patienten auf die linke Seite mit leichter Kopfabwärtsneigung, Beruhigung des Patienten, Gabe von Sauerstoff über eine Nasensonde

Lungenödem
Das klinische Bild eines Lungenödems zeigt Stauungszeichen im kleinen Kreislauf ( blasige Rasselgeräusche über der Lunge), schwere Atemnot bereits in Ruhe und Lippenzyanose. Gleichzeitig sind Zeichen einer Rechtsherzinsuffizienz wie Ödeme an den Knöcheln und Unterschenkeln, Stauungsleber mit Aszites im Pfortaderkreislauf, evtl. Stauungsgastritis und Staaungsniere vorhanden.
Sofortmaßnahmen: Zunächst Beruhigung des Patienten. Lagerung des Patienten mit hochaufgerichtetem Oberkörper und aus dem Bett heraushängenden Beinen. Unblutigen Aderlaß versuchen durch venöse Stauung an jeweils 3 Extremitäten in 10-minütigem Wechsel. Ein Lungenödem ist in jedem Fall eine Indikation zur Klinikbehandlung.

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